Bedingungen für Catering und Reservierungen über 8 Personen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

 

§1 GELTUNGSBEREICH

(1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für Buchungen ab 8 Personen für alle gastronomischen Leistungen des Bistro GreenBee, die mietweise Überlassung der Räumlichkeiten des Bistro GreenBee oder Buchungen einer außer-Haus-Verköstigung über das Bistro GreenBee.

(2) Die Unter- oder Weitervermietung, Verkaufs- oder ähnliche Veranstaltungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Restaurants.

(3) Geschäftsbedingungen des*der Veranstaltenden finden nur Anwendung, wenn diese ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.

§2 VERTRAGSABSCHLUSS – PARTNER*INNEN UND –HAFTUNG

(1) Der Vertrag kommt durch die Antragsannahme (Bestätigung) des Restaurants an den*die Veranstalter*in oder durch die schriftliche Erklärung beider Vertragspartner*innen zustande. Vertragspartner*in ist das Bistro GreenBee, Kai-Ulrich Jürgens, Klosterstrasse 44, 31737 Rinteln

(2) Ist der*die Kund*in nicht  der*die Veranstalter*in selbst oder wird von dem*der Veranstalter*in ein*eine gewerbliche*r Vermittler*in in Anspruch genommen, so haften diese zusammen mit dem*der Veranstalter*in gesamtschuldnerisch für alle Verpflichtungen aus dem Vertrag.

(3) Die Haftung des Restaurants ist, soweit es sich nicht um wesentliche Vertragspflichten im leistungstypischen Bereich handelt, beschränkt auf Schäden, die auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Restaurants, seiner gesetzlichen Vertreter*in oder Erfüllungsgehilf*in zurückzuführen sind. Der*die Veranstalter*in ist verpflichtet, das Restaurant rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen, anderenfalls ist die Haftung der Höhe nach beschränkt auf die beim Vertragsschluss vorherrschenden und vertragstypischen Schäden. Vorstehende Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

§3 LEISTUNG, PREISE, ZAHLUNG

(1) Das Restaurant ist verpflichtet, die des*der Veranstalter*in bestellten und vom Restaurant zugesagten Leistungen zu erbringen.

(2) Die*der Veranstalter*in ist verpflichtet, die für diese Leistungen mit dem Restaurant vereinbarten Preise zu zahlen. Dies gilt auch für Leistungen und Auslagen des Restaurants an Dritte in Verbindung mit der Veranstaltung.

(3) Die vereinbarten Preise schließen bei Veranstaltungen im Bistro GreenBee, Kai-Ulrich Jürgens, Klosterstrasse 44, 31737 Rinteln, die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer ein.

(4) Rechnungen des Restaurants ohne Fälligkeitsdatum sind binnen 14 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug ist das Restaurant berechtigt, Verzugszinsen gemäß §288 BGB zu berechnen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

(5) Das Restaurant ist zur Erhebung einer Vorauszahlung berechtigt. Die Höhe und die Zahlungstermine der Vorauszahlung bzw. auch der vereinbarte Verzicht in Verbindung mit einer Kostenübernahmeerklärung (nur bei Firmenkunden) werden vertraglich vereinbart. Bei der Annahme eines Angebots über 300,- € ist eine Vorauszahlung von 50% des Brutto Rechnungsbetrags zu leisten.

(6) Bei Veranstaltungen, die über die üblichen Öffnungszeiten hinausgehen, wird eine Pauschale von 130€ Netto je angefangener Stunde fällig, wenn nicht anders vereinbart. Sollte eine Exklusivmiete des Lokals gewünscht sein berechnet sich der Mindestverzehr mit 350€ pro angefangener Stunde im Abendgeschäft (17 Uhr bis Ende der Öffnungszeit) und 200€ pro angefangener Stunde im Mittagsgeschäft (12-17 Uhr). Diese Preise verstehen sich zuzüglich des getätigten Verzehrs.

(7) Ohne explizite Vereinbarung in Verbindung mit einem Mindestverzehr vorab, bleiben dem Restaurant Platzierungsänderungen vorbehalten.

§4 RÜCKTRITT DES RESTAURANTS

(1) Wird die Zahlungssicherheit nach Verstreichen einer vom Restaurant gesetzten angemessenen Frist nicht geleistet, ist das Restaurant zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

(2) Ferner ist das Restaurant zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt,
 a) wenn höhere Gewalt oder andere vom Restaurant nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrags unmöglich machen
 b) wenn Veranstaltungen unter Angabe irreführender oder falscher wesentlicher Informationen zum*zur Veranstalter*in oder Zweck gebucht wurden
 c) wenn das Restaurant begründeten Anlass zu der Annahme erhält, dass die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Restaurants in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Restaurants zuzurechnen ist
 d) wenn ein Verstoß gegen oben genannten Geltungsbereich in §1 (2) vorliegt.

(3) Das Restaurant hat den Veranstalter von der Ausübung des Rücktrittsrechts unverzüglich in Kenntnis zu setzen und Gegenleistungen des Vertragspartners unverzüglich zu erstatten.

(4) Es entsteht kein Anspruch des*der Veranstaltenden auf Schadensersatz gegen das Restaurant, außer bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Restaurants, seiner gesetzlichen Vertreter*in oder Erfüllungsgehilf*in.

§5 STORNIERUNG UND RÜCKTRITTSRECHT DES*DER VERANSTALTENDEN (ABBESTELLUNG)

(1) Bei Stornierung des*der Veranstaltenden ist das Restaurant berechtigt, den Auftragswert anteilig in Rechnung zu stellen. Der Auftragswert ergibt sich aus der vereinbarter Miete und vereinbartem Menü- und Getränkepreis bzw. vereinbarten Mindestverzehr. Liegt keine Vereinbarung vor, wird pro Person ein Menüpreis in Höhe des Durchschnittsverzehrs (Stand 03/23) von 24,- Euro angesetzt. Die Stornierungsgebühr/Entschädigung staffelt sich wie folgt:

(2) Die Stornierungsgebühr/Entschädigung beträgt bei Reservierung ab 9 Personen  
 a) 50% bei Wahrung einer Frist von 14-5 Tagen vor Veranstaltung
 b) 75% bei Wahrung einer Frist von 4-2 Tagen vor Veranstaltung
 c)  90% bei Stornierung weniger als 48 Stunden vor Veranstaltung

 (3)  Die Stornierungsgebühr/Entschädigung beträgt bei Buchung eines Caterings in einer externen, durch den*die Veranstaltenden angemieteten Lokalität
 a) 30% bei Wahrung einer Frist von 20 Tagen vor Veranstaltung
 b) 50% bei Wahrung einer Frist von 14-5 Tagen vor Veranstaltung
 c) 75% bei Wahrung einer Frist von 4-2 Tagen vor Veranstaltung
 d) 90% bei einer Stornierung weniger als 48 Stunden vor Veranstaltung. Der Prozentsatz bezieht sich dabei auf nur den vereinbarten oder mindestens zu erwartenden Umsatz.

 (5) Dem*der Veranstalter*in bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Restaurant der eines höheren Schadens vorbehalten.

(6) Die*der Veranstalter*in ist zum kostenfreien Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn höhere Gewalt oder gesetzliche oder behördliche Bestimmungen, die bei Vertragsabschluss noch nicht vorlagen, die Erfüllung des Vertrags unmöglich machen (z.B. Beschränkungen aufgrund Pandemieausbruch), dies ist in Schriftform nachzuweisen.

§6 ÄNDERUNGEN DER TEILNEHMERZAHL ODER/UND DER VERANSTALTUNGSZEIT

(1) Bei Reservierungen ab 9 Personen wird bis 7 Tage vor der geplanten Buchung schriftlich eine verbindliche Teilnehmerzahl benötigt, die auch Rechnungsgrundlage sein wird. Das Restaurant berechnet bei kurzfristigerer Absage oder Nichterscheinen (auch einzelner Teilnehmer) eine Ausfallpauschale in Höhe des vereinbarten Speisenumsatzes. Liegt keine Vereinbarung vor, werden pro Person 24,- € zugrunde gelegt.

 (2) Verschieben sich ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Restaurants die vereinbarten Anfangs- oder Schlusszeiten der Veranstaltung, so kann das Restaurant zusätzliche Kosten der Leistungsbereitschaft in Rechnung stellen, es sei denn, das Restaurant trifft ein Verschulden.

§7 MITBRINGEN VON SPEISEN UND GETRÄNKEN

Grundsätzlich darf die*der Veranstalter*in keine Speisen und Getränke zur Veranstaltung mitbringen. Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Restaurant. In diesen Fällen wird ein Betrag zur Deckung der Gemeinkosten berechnet. Ausgenommen hiervon ist das Mitbringen von Babynahrung.

§8 VERLUST ODER BESCHÄDIGUNG MITGEBRACHTER SACHEN

(1) Mitgeführte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche Gegenstände befinden sich auf Gefahr des*der Veranstaltenden in den Veranstaltungsräumen bzw. im Restaurant. Das Restaurant übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Restaurants, seiner gesetzlichen Vertreter*in oder Erfüllungsgehilfe*in.

(2) Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den feuerpolizeilichen Anforderungen zu entsprechen. Das Restaurant ist berechtigt, hierfür einen behördlichen Nachweis zu verlangen. Wegen möglicher Beschädigungen ist die Aufstellung und Anbringung von Gegenständen vorher mit dem Restaurant abzustimmen.

(3) Die mitgebrachten Dekorations-, Ausstellungs- oder sonstigen Gegenstände sind nach Ende der Veranstaltung unverzüglich und vollständig aus dem Restaurant zu entfernen. Unterlässt der*die Veranstalter*in das, darf das Restaurant die Lagerung und/oder Entfernung zu Lasten des*der Veranstaltenden vornehmen (Lagerungs-, Reinigungs-, Entsorgungs-kosten). Verbleiben die Gegenstände im Veranstaltungsraum, kann das Restaurant für die Dauer des Verbleibs Raummiete berechnen. Dem*der Veranstalter*in bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Restaurant der eines höheren Schadens vorbehalten.

§10 GEMA

Alle Musikveranstaltungen müssen vom*von Veranstalter*in vorab der Gema gemeldet werden. Die Gebühren der Gema trägt der*die Veranstalter*in. Das Restaurant wird vom*von Veranstalter*in bezüglich aller Forderungen der Gema freigestellt.

 

 

§11 HAFTUNG DES*DER VERANSTALTENDEN FÜR SCHÄDEN

(1) Der*die Veranstalter*in haftet für alle Schäden am Gebäude oder/und Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer*innen, Veranstaltungsbesucher*innen, Veranstaltungsmitarbeiter*innen und sonstige Dritte aus seinem Bereich oder durch sie*ihn selbst verursacht werden.

(2) Das Restaurant kann vom Veranstaltenden die Stellung angemessener Sicherheiten (z. B. Versicherungen, Kautionen, Bürgschaften) verlangen.

§12 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

(1) Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags, der Antragsannahme oder dieser Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen müssen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den*die Veranstalter*in sind unwirksam.

(2) Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Restaurants.

(3) Ausschließlicher Gerichtsstand, auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten, ist im kaufmännischen Verkehr der Sitz des Restaurants. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des §38 I ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand der Sitz des Restaurants.

(4) Es gilt deutsches Recht.